Extremsport Free Climbing
Free Climbing ist eine Extremsportart, die vor allem die Finger, Unterarm- und Unterschenkelmuskulatur vollständig beansprucht. Auch die erhaltung des Bewegungs- und Haltungsapparats wird bei dieser Extremsport Art sehr gefördert, da im untrainierten Zustand des Körpers nur ungefähr 50 Prozent der individuellen Körperkraft entwickelt wird, benötigt man viel Trainig um seinen Körper zu 100 Prozent fit zu bekommen. Wer Free Climbing - die extreme Art des Klettern intensiver betreiben will, muss sich einer vom Arzt ausgeführten Höhentauglichkeits- und Sportmedizinischen Untersuchung unterziehen. Bei diesem Sport wird das Ersteigen von extrem schwierigen Gebirge aber auch von künstlichen Kletterwänden ohne technische Hilfen ausgeübt. Seile, Klettergurte, Karabinerhaken usw. werden nur zur Sicherung genutzt. Denn das Wort Free bedeute frei von Kletterhilfen. 1890 entwickelte sich diese Art des Klettern in der Sächsischen Schweiz. Rudolf Fehrmann brachte 1908 den ersten Kletterführer, unter dem Namen Der Bergsteiger in der Sächsischen Schweiz, mit den Entsprechenden Regeln für diesen Sport heraus. Durch den Bergsteiger Fritz Wiessner wurde in den 1930er Jahren das Freiklettern auch in den USA bekannt. Ungefähr 1970 kam das Freiklettern zurück nach Deutschland. Etwas später war es bereits in ganz Europa bekannt. Auch das illegale Freiklettern ist auf der ganzen Welt durchaus recht weit verbreitet. Bei dieser Art werden keine Gebirge sondern Bäume, Gebäude, oder Brücken bestiegen. Die ersten Wettkämpfe im Freistil Klettern gibt es seit den 1980er Jahren. Die erste offizielle Weltmeisterschaft wurde 1991 ausgetragen. Der Erfolgreichste Free Climber ist Stefan Glowacz, er gewann viele Wettkämpfe in den 1980er Jahren und wurde 1992 Weltmeister. Für das Freiklettern gibt es verschieden Schwierigkeitsgrade die sich oft an der am schwersten zu überwindenden Route des jeweiligen Gebirge orientieren. Die populärste Bewertung ist die der UIAA oder die französische Skala. Die Kletterrouten werden nach diesen Skalen von 1 bis 12 eingeteilt und sollten eine möglichst objektive Beurteilung der Kletterschwierigkeit darstellen. In den Anfangszeiten galt der sechste Schwierigkeitsgrad als unüberwindbar. Mittlerweile aber werden Touren vom elften Grad bewältigt. Diese enorme Entwicklung wurde aber erst durch das Sportklettern vorangetrieben. Da die typische Art des Freiklettern in Sportkletterrouten ausgeübt wird bezeichnet man das Freiklettern auch als ein Synonym für das Sportklettern. Klettern oder Felsklettern dagegen ist nur ein Oberbegriff der die beiden Kletterarten Freiklettern und technisches Klettern beinhaltet. Das Freiklettern ist mittlerweile wohl die beliebteste Art sich im Gebirge hoch zu arbeiten. Da diese Art zu Klettern aber eine Extremsportart ist sollte man sich daher nie überschätzen und auf seine Sicherheit achten!
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