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Leserkommentare

Hans-Dieter am 06:05 Uhr 29.10.2011 :
Spitzenmäßige Abwicklung. Vielen Dank. Bald wied

Jochen am 16:14 Uhr 28.10.2011 :
Dieser Blog ist jetzt einer meiner neuen Favor

Germut am 21:20 Uhr 15.5.2011 :
Eine tolle Seite, die ich in Zukunft wohl öfter

Hans-Peter am 06:08 Uhr 14.5.2011 :
Lese hier schon stundenlang die Beiträge durc

Hans - Jürgen am 09:26 Uhr 13.5.2011 :
Wenn es bloß mehr Seiten im Web geben würde, d

00.00.0000, von Dr. Michael

Basejumping

Wer abenteuerlustig und unerschrocken ist, sucht täglich nach neuen Herausforderungen, neuen Risiken und neuen Extremsportarten. Neben Bungee Jumping und Speedboating, Kitesurfen und Downhill fahren erfreut sich auch Base Jumping immer größerer Beliebtheit. Als Variante des Fallschirmspringens erfolgt das Base Jumping von einem festen Objekt, also Gebäuden, Brücken, Antennen oder Felsvorsprüngen im Gebirge. Bereits Marco Polo beschreibt in seinen Reiseberichten chinesische Artisten, die mit schirmartigen Gebilden von Türmen und Mauern sprangen, und der erste belegbare Fallschirmsprung von einem Glockenturm wurde von einem Kroaten im Jahre 1617 durchgeführt. Durch den Mangel geeigneter Flugzeuge startete das heutige Fallschirmspringen als Base Jumping, trotzdem ist das Fallschirmspringen aus großer Höhe bekannter. Das Base Jumpen wurde erst in jüngerer Zeit wiederentdeckt und gilt somit noch als relativ junge Sportart. Des Weiteren hat dieser Extremsport den Ruf, sehr gefährlich und riskant zu sein.

Zum konventionellen Fallschirmspringen gibt es ein paar entscheidende Unterschiede.

In der Regel wird aus sehr geringen Höhen gesprungen, so dass spezielle Schirme und Packtechniken, sowie andere Öffnungsmechanismen notwendig sind. Bei Absprüngen von Gebäuden wird der gefaltete Schirm bereits in der Hand gehalten, um die Entfaltungszeit des Schirms noch zu verkürzen. Extreme Sorgfalt wird auf das Packen des Schirms verwandt, denn neben den kurzen Öffnungszeiten, muss sich der Schirm auch zuverlässig entfalten, denn ein Base Jumper springt ohne Reserveschirm. Da die Zeit für das Ziehen eines Reserveschirms nicht reichen würde, muss der Hauptschirm den Springer tragen. Rechtlich gibt es noch immer einige Unklarheiten und Schwierigkeiten. In einigen Ländern ist das Springen von festen Objekten generell verboten und wird mit hohen Strafen geahndet. In Italien, Frankreich, der Schweiz und Norwegen beispielsweise sind verschiedene Objekte, meist Felsvorsprünge im Gebirge zum Base Jumpen zugelassen und dürfen legal benutzt werden. In Deutschland ist das Springen nicht generell illegal. Allerdings muß sowohl vom Besitzer des Objektes von dem gesprungen werden soll, als auch vom Besitzer der Landefläche eine schriftliche Genehmigung zum Springen eingeholt werden. Dann wird ein Geländegutachten erstellt und schließlich die Genehmigung erteilt. In Deutschland gilt das Regelwerk des Vereins Deutscher Objektspringer. Da in vielen Ländern die rechtliche Lage nicht eindeutig ist, oder interessante Objekte nicht offiziell genutzt werden dürfen kommt es immer wieder zu spektakulären Base Jumps z.B. vom Eiffelturm. Jedes Jahr gibt es auch eine Reihe von Todesfällen bei zu niedrigen Absprunghöhen oder technischen Problemen. Doch die junge Extremsportart erfreut sich auch weiterhin großer Beliebtheit und wird von einer kleinen Elite spektakulär und faszinierend betrieben.

Tags:Höhe, Eiffelturm, Deutschland, Norwegen, Springer, Schweiz, Italien,

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Kommentare:
Diskussion zu diesem Beitrag

Die neuesten Beiträge:

Peter-Harry schrieb am 14:44 Uhr 05.1.2011
31. Kostenlos. Einfach, Lokal. Hier finde ich alles, was ich brauche.

Tatjana schrieb am 07:12 Uhr 03.1.2011
So habe ich das noch nie betrachtet, aber Du hast recht.

Werner schrieb am 14:13 Uhr 06.12.2010
Na gut, ich denke ich würde es auch bevorzugen

Germut schrieb am 09:47 Uhr 06.11.2010
Macht weiter so! Ich kann die ganzen negativen Äußerungen nicht verstehen.

 

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